13.02.2013 | 22:17 Uhr | Daniel Kaiser

Weltcup Voltigieren: Fünf Deutsche im Finale

Aufgebot für Braunschweig übertrifft alle weiteren Nationen / Wildcards für Brüsewitz und Braun

Warendorf (fn-press). Die Weltcup-Station der Voltigierer im französischen Bordeaux ging zwar ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Nach der fünften und letzten Etappe stehen jedoch die Teilnehmer für das mit 10.000 Euro dotierte FEI Weltcup-Finale in Braunschweig (13. – 17. März) fest. Die gute Nachricht aus deutscher Sicht: Bei den traditionellen Löwen Classics werden fünf Vertreter des Bundesadlers an den Start gehen.

 Nur die besten sechs Damen und Herren nach fünf Qualifikations-Stationen (München, Salzburg, Paris, Leipzig, Bordeaux) sind direkt für das Finale in Braunschweig qualifiziert. Mit dabei: Torben Jacobs (Köln) auf Rang vier der Herren sowie Regina Burgmayr (Kastenseeon) und Kristina Boe (Hamburg) auf den Plätzen vier und sechs der Damen. Thomas Brüsewitz (Garbsen) und Jennifer Braun (Regensburg) erhalten zudem Wildcards. Damit werden fünf Deutsche antreten – so viele Teilnehmer stellt keine andere Nation.

Pferdeakrobaten aus sieben Nationen – Italien (1), Frankreich (2), Schweiz (2), Tschechien (1), Niederlande (2), USA (1) und Deutschland (5) – konnten sich für den Showdown qualifizieren. „Wir erwarten ein spannendes Finale unter hervorragenden Bedingungen“, blickt Ulla Ramge voraus. Die Bundestrainerin freut sich über ein schlagkräftiges deutsches Team, auch wenn die erste Riege – u.a. Sportsoldat Viktor Brüsewitz (Garbsen), WM-Bronzemedaillengewinnerin Sarah Kay (Flensburg) und Vize-Weltmeister Erik Oese (Dresden) – aus den unterschiedlichsten Gründen nicht auflaufen wird. „Wir werden dennoch um die vordersten Platzierungen mitkämpfen“, sagt Ramge. Die Chancen stehen gut, zumal beim Finale laut FEI-Reglement analog anderer Pferdesportdisziplinen die Ergebnisse der Qualifikationen nicht zählen und alle Teilnehmer mit null Punkten ins abschließende Rennen über drei Kür-Umläufe (einer davon Warm-up) gehen.

Torben Jacobs, der in München, Salzburg und Leipzig insgesamt 33 Punkte sammeln konnte, liegt in aussichtsreicher Schlagdistanz auf das Spitzentrio Nicolas Andreani (45), Ivan Nousse (35/beide FRA) und Lukas Klouda (43/CZE). Auf dem zwölfjährigen Westfalen-Hengst Radix SB wird der 21-jährige Pas-de-Deux-Europameister bereits Teile seines neuen Kürprogramms zeigen. „Einen bestimmten Platz habe ich mir als Ziel nicht vorgenommen. Ich möchte einfach zwei saubere Durchgänge bringen“, sagte Jacobs.

Die 22-jährige Regina Burgmayr, erfolgreiche Einzel- und Teamvoltigiererin vom VV Ingelsberg (Bayern), konnte sich mit 29 Zählern nach ihren Auftritten in München, Salzburg und Leipzig auf Rang vier festsetzen. Lediglich Anna Cavallaro (45/ITA), Simone Jäiser (39/SUI) und Carola Sneekes (37/NED) sammelten mehr Punkte. Allerdings lag „Regi“ beim unmittelbaren Aufeinandertreffen mit Sneekes in München und Leipzig stets vor der Niederländerin. Ein Podestplatz ist für die Studentin an der TU München also durchaus drin. „Es ist eine große Ehre, beim Finale im eigenen Land starten zu dürfen“, kommentierte die junge Bayerin. Ihr Motto: „Volle Kraft voraus“.

Auch Preis-der-Besten-Siegerin Kristina Boe wird in Braunschweig gegen die besten Solistinnen der Welt antreten. Die 24-Jährige vom RuF Kirchwärder sammelte in München, Salzburg und Leipzig 13 Punkte und rutschte dank des Ausfalls der Italienerin Silvia Stopazzini unverhofft noch ganz regulär ins Finale. An Braunschweig hat die Medizinstudentin gute Erinnerungen. Denn hier holte Boe im vergangenen Jahr beim Master-Class-Turnier ihren bislang ersten internationalen Sieg. Anno 2013 wird Boe in der Volkswagen-Arena letztmalig mit ihrer alten Kür – eine sportlich höchst anspruchsvolle Choreografie zu den Klängen aufgepeppter Bach-Musik – im edlen blauen Anzug antreten. „Ich würde diese Kür gern für mich zufriedenstellend beenden“, lautet die gemeinsame Zielstellung für das Kirchwärder Team, das von Longenführerin Winnie Schlüter und dem zwölfjährigen Sachsen-Anhaltiner Don de la Mar komplettiert wird.

Als Geheimfavorit schlechthin gilt der erst 18-jährige Thomas Brüsewitz. Der amtierende Vize-Junioren-Europameister überraschte auf Airbus mit Longenführerin Irina Lenkeit bei seinem Weltcup-Gaststart in Leipzig im Januar die internationale Konkurrenz mit Rang zwei. Lediglich Weltmeister Nicolas Andreani lag vor dem Ausnahme-Turner, der sich in diesem Jahr erstmals mit den Senioren messen wird. „Ich werde in Braunschweig mein Bestes geben“, kündigte der Lokalmatador an. Ebenfalls per Wildcard wird die Deutsche Vizemeisterin Jennifer Braun auf ihrem Pferd Willow (Longenführerin: Verena Rosenkranz) antreten und sogar schon ihre neue Kür präsentieren. „Einfach genial“, sagte die 20-Jährige über die unverhoffte Startberechtigung.

Anders als in den beiden Vorjahren starten die Wildcard-Teilnehmer im Übrigen nicht außer Konkurrenz. Die Ergebnisse von Brüsewitz und Braun fließen regulär in die Finalwertung des Weltcups ein. "Die Wildcard-Teilnehmer nehmen mit den gleichen Rechten teil wie die regulär qualifizierten Voltigierer", bestätigte FEI-Voltigier-Direktorin Bettina de Rham die Reglement-Neuerung. Einziger Nachteil für Brüsewitz und Braun: Sie steigen in Braunschweig erst in den ersten Wettkampf-Durchgang ein und haben nicht – wie die weitere Konkurrenz  – die Möglichkeit der Warm-up-Runde. Daniel Kaiser

 

 

Pappa Amadeus Horse Indoors in Salzburg

 

Workshop in Neuss

 

19.10.12

       

Morgen geht es von Nürnberg mit den Flugzeug nach Düsseldorf. Und von dort aus mit dem Auto nach Neuss.

 

Am Wochenende findet am Nixhof ein Trainingslager für den A- und B1 Kader statt.

 

Das Thema des Kurses lautet "Krasse Teile" ich bin mal gespannt was auf uns zukom

 

Ich bin neuer Deutschevizemeister

 

CHIO Aachen, wir kommen!

 

CVI Krumke

Ich hab es geschafft mir eine Startkarte für das CHIO in Aachen zu sichern. Am vergangenen Wochenende 15.06-17.06.12 war die 2. Sichtung für die Weltmeisterschaft in Le Mans. Hier ging es nochmal darum, seine Bestleistung zu zeigen und das Gremium zu überzeugen. Insgesamt kämpften 9 Damen um 4 Tickets für Aachen.

 

Am Donnerstag in der Früh so gegen 5 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Krumke. Nach einer langen Autofahrt kammen wir gegen 14 Uhr dort an. Dann hieß es schnell ausladen, aufräumen und Willy schick für die Verfassungsprüfung machen, die gegen 16 Uhr begann. 

 

Am Freitag nachmittag ging meine Prüfung mit der Pflicht an.

Beim Einturnen klappte alles gut und so ging ich mit einen guten Gefühl in die Prüfung. Am Ende reichte es für einen 6 Platz.

 

Samstag war das Technikprogramm dran. Dies lief sehr gut bis auf einen größeren Patzer beim Abgang. Leider hatte ich zu viel Schwung und bin frontal in den Boden gerast.

Aber gut das Ulla mit ihren Globilis und Linda mit einen Eimer Wasser bereit standen. So kühlte ich meinen Fuß min. 2Std.

 

Am nächsten Tag beschloss ich trotz starker Schmerzen zu starten. Linda tapte meinen Fuß so, dass garnichts passieren konnte :)

 

So gelang es mir trotz meiner Verletzung einen Startplatz für das CHIO Aachen zu ergattern.

 

Das CHIO Aachen ist die letzte Sichtung für die WM. Es wurden 4 Startplätze vergeben und 3 Damen dürfen zur WM.

 

Preis der Besten Münchhofe

 

Es war einfach ein geniales Wochenende mit ganz viel Spaß und vielen Höhenpunkten. Das Training am Freitag haben wir super überstanden wie auch die Verfassungsprüfung am Abend. Samstag ging dann endlich der Wettkampf los. Mit voller Vorfreude starteten wir in der Früh mit der Pflicht. Es war ein guter Start und so landete Verena, Willy und  ich auf einem 4. Platz. Am Nachmittag war dann die Kür, die auch gut klappte bis auf einen kleinen Patzer und einem Zeitproblem  :) Dennoch konnte ich meinen 4. Platz halten. Sonntag ging es ziemlich früh mit Technik los. Ich war sehr zufrieden und konnte mich einen Platz nach vorne arbeiten. Da ich unbedingt den Platz halten wollte, gab ich nochmal richtig Gas und legte meine beste Kür überhaupt hin. Es hat gereicht, am Ende sprang Broze heraus. Zudem wurde ich  für die Longlist qualifiziert und  habe die Chance auf der Weltmeisterschaft in Le Mans zu starten. Ich hoffe dass ich auf der 2. Sichtung nochmal zeigen kann was in mir steckt.

 
   
       

 

 

 

Pappas Amadeus Horse Indoors

03.12.2011

 

 Vom 1.-5. Dezember fanden die Pappas Amadeus Horse Indoors in der Salzburg Arena statt. Neben einer riesigen Messehalle mit Verkaufständen und zahlreichen Arenen für die verschiedenen Disziplinen des Pferdesports, lockte vorallem das CVI*/** und der erste Voltigierweltcup in Österreich die Voltiwelt nach Salzburg.

 

Wie konnte man sich das entgehen lassen.

 

Da sowohl ich als auch mein Pferd gegen Ende der Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatten, war schnell klar, dass ein Start dieses Jahr nicht mehr in Frage kommt. Es wäre aber eine schöne Angelegenheit das Voltigierjahr gemütlich ausklingen zu lassen und die Küren der Saison 2011 vom Zuschauertreppchen aus zu genießen.

 

Also machten wir uns in aller hergottsfrüh  mit einen riesigen Essenspaket auf den Weg nach Salzburg. Wo wir gegen Mittag, genau richtig zum Technikprogramm der Damen eintrafen.

 

Die Atmosphäre in der großen Messehalle war nicht mit normalen Turnieren zu vergleichen.  Die laute Geräuschkulisse und das viele Laufpuplikum ließen manch gute Kür untergehen. Trotzdem meisterten die meisten Pferdie ihre Aufgabe souverän.

 

Der Weltcup am Nachmittag fand dann in der traumhaften Salzburgarena statt, wo endlich Stimmung aufkommen konnte und wir Voltigiersport auf höchsten Niveau genossen haben.

 

Alles in allem ein sehr schöner Tag und ein gutes Turnier mit guten Leistungen!